Im Zeitalter der Elektronik, wenn Autos bald keine tollen Geräusche mehr machen, weniger nach Tiger im Tank als nach kastrierter Maserati-Wildkatze klingen, mag es eine coole Vorstellung sein, sich unter der eigenen Motorhaube eine gemütlich knisternde Kaminstimmung vorzustellen. Aber deswegen gleich die gesamte Motorhaube verschandeln? Wirklich? Ist das lustig? Na, wenn’s denn sein muß… Bitte!
In den vornehmsten Häusern, kann es vorkommen, dass sie wie Saustall aussehen, beziehungsweise der Lack eines Porsches so verdreckt, als hätte er Tage auf einer Baustelle zugebracht. Immerhin – die Staubschicht hat ihr Gutes. Mit langen Fingern lassen sich Botschaften reinschreiben: „Ruf mal an!“ Oder „Schicke Karre“. Oder, wenn einem sonst nichts einfällt, eben auch mal „Sau.“
Das wäre was: Jetzt auch noch das Apple-Auto. So hip wie das eigene, ultra-unbedingt-notwendige iPhone in der Hosentasche. Wobei der kugeläuge Kleinwagen, der hier mit Markenaufkleber geadelt wurde, aber eben nur halb so innovativ ist, wie er eigentlich sein will. Träume weiter, aber bitte mit offenen Augen!, möchte man seinem Besitzer zurufen, wenn er das nächste Mal zum Spaß-Aufkleber greift. Oder es hoffentlich ganz läßt!!!
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